Tanze mit deinen Gedanken

Gedankenkarussell stoppen:

Tanze mit deinen Gedanken

5 Grundschritte, wie der Tanz gelingt

Situation – Gedanken – Gefühle – Handlung – Ergebnis
Die 5 Grundschritte

Erster Grundschritt: Die Situation

Da sitzt sie…
an der weiß gekalkten Kellerwand zwei Meter vor mir, ein besonders großes dickes Prachtexemplar von einer schwarzen, fein haarigen Kellerspinne mit acht langen Beinen und starrt mich an.

Blitzschnelle Reaktionen laufen jetzt im Unterbewusstsein ab. Ein verwirrendes Gedankenchaos setzt ein und ich kann nicht mehr klar denken. Szenen aus Fantasyfilmen, Horrorgeschichten und biologisches Wissen vermischen sich.

Ein Gefühl von Urangst und Ekel durch flutet mich. Mein Atmen wird flacher, Blut wird in die Adern gepumpt. Ich bekomme Herzklopfen, Gänsehaut schaudert über den Körper, mein Mund wird trocken.

Das Unterbewusstsein entscheidet:

  1. Tot stellen … ich bleibe bewegungslos stehen.
  2. Flucht … ich renne schreiend davon.
  3. Kampf … ich verjage oder töte sie.

Oder…

Ich atme tief durch, damit mein Verstand auch wieder arbeiten kann.

  • Bin ich wirklich in Gefahr?
  • Ist die Spinne giftig?
  • Stört sie mich hier im Keller so sehr?
  • Was kann realistisch passieren?

Ich beantworte mir die Fragen und dann entscheide ich

Die harmlose Hausspinne heißt ab sofort Olga und darf hier im Keller wohnen.

Zweiter Grundschritt: Die Gedanken

Willkommen in deiner Amygdala

Sie ist ein mandelkernförmiges Teil in unserem Gehirn und gehört zum limbischen System. Hier werden Emotionen und Erinnerung in vielfältiger Weise im Unterbewusstsein gespeichert.
In jeder Situation, in der wir uns befinden, werden sofort Informationen abgerufen, die früher schon einmal erlebt wurden.
Tritt eine ähnliche Situation auf, wird diese erkannt und die Amygdala schlägt Alarm, indem sie beispielsweise Stresshormone wie Adrenalin oder Noradrenalin ausstößt. Die Folge sind die entsprechenden emotionalen Zustände wie Trauer, Wut oder auch Aggressionen sowie körperliche wie Herzrasen, Schwindel oder Übelkeit.
Die Stressmeldungen von der Amygdala zum rationalen Großhirn gleichen einer sechsspurigen Autobahn. Der Weg vom Großhirn zurück ist mit einem Feldweg vergleichbar.

Laut zahlreichen Studien und Informationen denken wir am Tag im Schnitt 60.000 Gedanken!

Nur 3 % davon sind aufbauende, stärkende Gedanken wie:
Ich mag mich.
Ich bin gut so, wie ich bin.
Alles, was ich brauche, liegt in mir.
Ich bin ein Geschenk für die Welt.

72 % sind flüchtige, sich wiederholende Gedanken.
Unser Gehirn arbeitet ständig und erzählt uns viel Blabla. Wir denken unaufhörlich, das ist normal und lässt sich auch nicht abstellen. Die Gedanken plätschern und blubbern vor sich hin und laufen im Unterbewusstsein weiter.

25 % sind „Frust – Grübel – Sorgen – Gedanken“
Ich bin nicht gut genug.
Ich schaff das nicht.
Das hab ich noch nie gemacht.
Das ist doch gefährlich.
Das kann nicht gut gehen.

Um mehr positive Gedanken zu entwickeln und diese zu fördern, hilft dir die „Drei P-Regel“.

  • POSITIV … denke etwas Schönes, Erfreuliches, Faszinierendes
  • PERSÖNLICH … denke in der ICH-Form
  • PRÄSENTS … denke in der Gegenwart

Denke JETZT an eine saure, frische, gelbe Zitrone!

Wer nun schon einmal eine solche Zitrone gekostet hat, bei dem wird sich nun ein erhöhter Speichelfluss bemerkbar machen.

Jeder Gedanke löst ein Gefühl und eine Reaktion aus.

Dritter Grundschritt: Die Gefühle

Nach Paul Ekman gibt es sieben Grundemotionen:
ANGST, WUT, EKEL, FREUDE, TRAUER, VERACHTUNG, ÜBERRASCHUNG
Der mimische Ausdruck ist in allen Kulturen der Welt dazu gleich, er ist offenbar angeboren und wird nicht erlernt.

Gefühle sind der Ausdruck unserer wahrgenommenen Emotionen.

Die Grundemotion ist Freude, dann fühlst du dich befreit, begeistert, glücklich, lebendig, vergnügt oder dankbar.
Es gibt 527 Gefühle. Kennst du mehr?

Welche Aufgabe haben Gefühle?

Gefühle schaffen in uns Erinnerungen und diese Erfahrungen speichern wir ab. Sie helfen, uns diese Erfahrungen zu bewerten und dadurch regulieren sie unser Handeln.

Die Eisberg Grafik macht deutlich, dass sich die Emotionen unter dem Wasser im Unterbewusstsein im limbischen System befinden
und die Gefühle oberhalb des Wassers dort, wo sich das Bewusstsein befindet. Die klassische Aufteilung ist das Unterbewusstsein 80 % und das Bewusstsein 20 % des Eisberges bilden.

Vierter Grundschritt: Die Handlung

Das Gehirn übernimmt wertneutral jegliche Art zu denken, egal ob du positive oder negative Gedanken hast.
Man kann sich das so vorstellen, dass aus einem “Trampelpfad der Gedanken” durch mehrmaliges begehen mit der Zeit eine Autobahn wird, auf der die Gedanken immer schneller rasen.
Wer eine solche negative Gedankenautobahn oder Negativspirale verlassen will, braucht erst einmal Achtsamkeit. Mit dieser kann nun zwischen Situationen, Gedanken, Gefühlen und Handlungen unterschieden werden.
Nun kannst du wählen und einen neuen Trampelpfad mit positiven Gedanken beginnen.

Fünfter Grundschritt: Das Ergebnis

Du kannst anfangen zu agieren, statt automatisch zu reagieren. Du lässt dich nicht treiben auf dem Fluss des Lebens, sondern nimmst dein Steuer bewusst in die Hand.
So kannst du aus den neuen Gedanken eine neue Autobahn ins Glück bauen … in ein zufriedenes, sinnvolles Leben.

Mein Angebot für dich zum "Tanze mit deinen Gedanken"

Oft gleicht der Tanz mit deinen Gedanken anfangs eher einer Fahrt in einem Gedankenkarussell.

Damit du aus diesem aussteigen kannst, empfehle ich dir meine 8 Kurz-Strategien “Stoppe dein Gedankenkarussell”

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